Aktuell:
Hitchhiking through Winterland
7.–11.11.18 TLH Sierre
5.–9.12.18 Tanzhaus Zürich
27./28.3.19  ROXY Birsfelden



Hitchhiking through Winterland ist eine Reise durch die inneren Zustände. In reduzierter Bewegungssprache durchstreift die Tänzerin Cosima Grand Stadien von Freude über Hoffnungslosigkeit bis Verzweiflung. Der Körper bricht auf, steht still und wiederholt; beharrlich fortschreitend ist er in den Tiefen der inneren Gebiete unterwegs und mit physischen Abgründen und Höhenflügen konfrontiert. Der Körper steht einer mysteriösen, scheinbar leblosen Landschaft gegenüber, die seine Fragilität und Vergänglichkeit hervorhebt. Gleichzeitig wird er selbst zur durchreisten Landschaft. Das Publikum verfolgt die Wanderung eines auf sich zurückgeworfenen Körpers und damit das Unterwegssein und Fremdsein an sich. Als zeitgenössische Antwort auf Franz Schuberts Liederzyklus „Winterreise” ist das Stück ein Pop-Roadtrip des Musikers Romain Mercier. Wie Schubert sucht die Performance einen zeitgenössischen Umgang mit dem Topos der einsamen Wanderung. Es entsteht eine fragile Reise eines multiplen Körpers, der mit seiner klanglichen und räumlichen Umgebung in Einheit und Widerspruch steht. Ein ambivalenter Trip im Spannungsfeld zwischen dem Innen und dem Aussen, dem Vertrauten und dem Fremden, dem Heimlichen und dem Unheimlichen.

DATEN

7.11.18 Premiere, TLH Sierre
8./9./10./11.11.18 
TLH Sierre
5./6./7./8./9.12.18
Tanzhaus Zürich
27./28.3.19 
Roxy Birsfelden


Konzept/Choreografie/Tanz: Cosima Grand Musik: Romain Mercier Bühne: Jasmin Wiesli Licht: Pablo Weber Kostüm: Anne-SophieRaemy Dramaturgie: Désirée Meul Produktion/Diffusion: Bettina Tanner Koproduktion: TLH Sierre, Tanzhaus Zürich, ROXY Birsfelden Grafik: ROLI Deluxe
Gefördert durch: TheaterPro 
Wallis, Loterie Romand, Kulturförderung Kanton Wallis, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Schweizerische Interpreten Stiftung SIS (Stand: 8.10.18)

 

Die Worte zerfallen mir im Mund wie modrige Pilze. Ständig nimmt jemand eine Geste in den Mund und schiesst damit einen Vogel ab. Ständig nimmt jemand einen Satz und schlägt damit jemand anderem so hart ins Gesicht, dass es schmerzt.Weisst du nicht, was ich meine, verstehst du nicht? Das da! Das hier! Halt’ dir die Ohren zu, wenn dich mein Körper viel zu laut anspricht. Ich behaupte stehenden Fusses: My hips don’t lie!

Wörter werden zu Beats, Normativität zum eigenen Soundtrack. Körper und Sprache sind nicht länger voneinander getrennt: Gesprochene Sprache entsteht im Körper—und unsere Körper werden über Sprache definiert. In „CTRL-V (LP)“ wird die Beziehung zwischen gesprochener Sprache und ihrer Körperlichkeit neu aufgerollt. Mit beharrlicher Repetition arbeiten sich die zwei Performerinnen am Machtverhältnis zwischen Sprache und Körper ab.

Die vorherige Version des Stückes erhielt den 2. Preis des PREMIO Nachwuchspreises 2015 für Theater und Tanz.


→VIMEO


DATEN

15./16./17./18./22./23./24./25.09.16 TLH Sierre
27./29./30.10.16
Tanzhaus Zürich
16./18.02.17
Dampfzentrale Bern
03.06.17
Festival JUNE EVENTS, CDC Atelier de Paris-Carolyn Carlson, Paris (FR)
23.06.17
Südpol Luzern
09.08.17
Untimely Festival, Teheran (IRN)
30.09.17
Zeughaus Kultur Brig
01./02.12.17 Theater Roxy Birsfelden

PRESSE

Regard sur..., Annabelle Pirlot
Danser—canal historique, Gérard Mayen
The ARTchemists, Nicolas Villodre
Der Bund, KulturStattBern, Roland Fischer
P.S., Thierry Frochaux
NZZ, Lilo Weber
Züritipp, Eva Hediger


Konzept, Choreografie und Performance: Cosima Grand Co-Choreografie und Performance: Milena Keller Co-Choreografie und Audio: Aldir Polymeris Musik: Julian Sartorius Licht: Pablo Weber Bühne: Jasmin Wiesli Kostüme: Anne-Sophie Raemy Dramaturgie: Désirée Meul, Oliver Roth Produktion: Rabea Grand Oeil extérieure: Johanna Hilari Koproduktion: TLH — Sierre, Tanzhaus Zürich
Gefördert durch: TheaterPro Wallis, Loterie Romand, Kulturförderung Kanton Wallis, Stadt Zürich Kultur, Fachstelle Kultur Kanton Zürich, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Migros-Kulturprozent und Ernst Göhner Stiftung, Burgergemeinde Bern Gastaufenthalt im Rahmen des Residenzprogramms: schloss bröllin e.V., gefördert durch das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern und den Landkreis Vorpommern-Greifswald Mit Dank an: Dampfzentrale Bern Fotos: Marc Andereggen, Valerie Giger Video: Michelle Ettlin


Instrumental, Text, Körpersprache, Bewegungs- und Bildmaterial werden in Einzelteile zerlegt und neu gesampelt. In  immer neuen Tracks entsteht eine performative LP, deren Grundlage sezierte Hip Hop-Songs sind. Wie bewegen die gerappten Wörter die Performerin und wie kann die Bedeutung von Worten in Bewegung übersetzt werden? Eine Auseinandersetzung mit der Beziehung zwischen Geste und Wort, Körper und Sprache, Emotion und Intellekt. CTRL-V (EP) hat beim Schweizernachwuchspreis PREMIO im Jahr 2015 den 2. Platz erhalten.


DATEN

31.10.14 Premiere, SWISS MADE, Tanz in Bern
01.11.14
SWISS MADE, Tanz in Bern
28.03.15
PREMIO Halbfinal, HKB Bern
23.05.15
PREMIO Final, Arsenic Lausanne
14.06.15
Showing, Tanzhaus Zürich
04.07.15
zeitraumexit Mannheim (DE)
11.07.15
Festival de la Cité Lausanne
20./21.10.15
ROXY Birsfelden
28.10.15
Kondenz Festival Belgrad (SRB)
10.03.16
Südpol Luzern
12./13.03.16
Festival Hiver de Danses Neuchâtel
21./22.04.16
Festival TANZ: NOW Steckborn
13./14.05.16
Théâtre Sévelin 36, Lausanne
04.06.16
First Summer Fest of Western Liberation, Réunion, Zürich
12./13.06.16
Dampfzentrale Bern
08.07.17
Festival Frauenstimmen, Brig

PRESSE

Mannheimer Morgen
Migros Zeitung Luzern


Konzept, Choreographie, Performance: Cosima Grand Dramaturgie: Oliver Roth Video, Staging: Aldir Polymeris Produktion: Rabea Grand
Mit Unterstützung von: Migros-Kulturprozent, der Ernst Göhner Stiftung und der Dampfzentrale Bern Residenzen in: Tanzhaus Zürich, Residenz Tanz Leuk, Theater Roxy Birsfelden, HKB Bern, Dampfzentrale, Bern Fotos: Pénélope Hénriod, Peter Empl


Durch die Fensterscheibe beobachten die Zuschauer das Spiel der Performerin draussen unter freiem Himmel. Man sieht sie, hört sie trotz räumlicher Trennung atmen, schnaufen, sprechen und doch: die scheinbare Intimität bleibt Illusion. Mit filmischen Mitteln wird auf die Analogien zur kinematografischen Montage verwiesen und mit Ähnlichkeiten in der Rezeptionssituation gespielt.
Das Stück wurde 2013 für das Festival Antigel in Genf realisiert und mit dem Förderpreis der Stiftung Bea pour jeunes artistes ausgezeichnet.


→VIMEO


DATEN

29.1.13 Premiere, Festival Antigel, Genève
30./31.1.13 Festival Antigel, Genève
21./22.1.15 Oh! Festival, Monthey
8.5.15 Tanzfest Basel
9.5.15 Tanzfest Bern


Konzept: Cosima Grand, Davide Prudente Choreografie, Interpretation: Cosima Grand Licht, Ton: Davide Prudente Fotos: Timothee Jeannotat Video: Davide Prudente